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Gieboldehausen
Gemeinde in Deutschland
Gieboldehausen ist ein Flecken im Landkreis Göttingen, Nordrhein-Westfalen. Der Ort liegt etwa 11 Kilometer nördlich von Duderstadt und 22 Kilometer östlich von Göttingen. Er befindet sich am nördlichen Rand des Untereichsfeldes, am Zusammenfluss der Flüsse Hahle und Rhume. Die Gemarkung grenzt an den Höhenzug des Rotenbergs und die nördlichen Ausläufer der Hellberge. Nachbarorte sind Bodensee, Bilshausen und Wollershausen. Gieboldehausen hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Der Ort wurde erstmals 1003 als Ausstellungsort einer Urkunde erwähnt. Im Mittelalter gab es vermutlich eine Burg, die im Bereich der Kirche St. Laurentius lokalisiert werden könnte. Im 13. Jahrhundert war der Ort im Besitz des Herzogs Heinrich I. und wurde 1334 verpfändet. 1450 wurde Gieboldehausen als Flecken bezeichnet und besaß Markt- und Braurecht. 1971 wurde es zur Sitzgemeinde der Samtgemeinde Gieboldehausen. In Gieboldehausen gibt es mehrere sehenswerte Orte. Das Schloss Gieboldehausen, ein dreigeschossiges Gebäude aus dem 16. Jahrhundert, steht südlich des Ortskerns. Die Katholische Kirche St. Laurentius, errichtet 1727–29, prägt das Ortsbild mit ihrer Größe und Lage auf einer Anhöhe. Westlich des Ortes wurden 13 gut erhaltene Grabhügel auf dem Kleinen Lohberg entdeckt, die vermutlich aus der Bronzezeit stammen. Die Umgebung bietet zudem den Naturschutzgebieten Rhumeaue und Ellerniederung sowie den Teichen Thiershäuser und Schmalau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Mitgliedsgemeinde, Flecken
- Ort
- Landkreis Göttingen
- Seehöhe
- 161 m
In der Nähe
- Schloss Gieboldehausen179 m
- Samtgemeinde Gieboldehausen663 m
- Schwimmbad Hattorf3.7 km
- Wollershausen2.7 km
- Sieber4.0 km
- Dorfmuseum Meierhof4.1 km
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