Halle-Neustadt

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Halle (Saale)Bezirk Halle (Saale)

Halle-Neustadt

Stadt in der ehemaligen DDR, heutiger Stadtteil von Halle (Saale)

Halle-Neustadt ist ein Stadtteil der Stadt Halle (Saale) im Süden des Landes Sachsen-Anhalt. Er liegt am Westrand der Saaleaue, etwa 2 km westlich der Altstadt. Das Gebiet umfasst vier Stadtviertel und war 1967 aus Halle abgetrennt worden. Die Bevölkerung stieg bis 1980 auf 93.578 Einwohner, sank danach auf etwa 47.270 im Jahr 2024. Der Stadtteil ist geprägt von Plattenbauten und Wohnkomplexen, die bis heute als Wohnraum dienen. Das Stadtteilzentrum umfasst die Neustädter Passage mit Geschäften und dem Einkaufszentrum Neustadt Centrum. Dominant sind die Scheiben A bis E, die in der Halleschen Monolithbauweise errichtet wurden. Im Zentrum befindet sich der Tunnelbahnhof der S-Bahnstrecke. Umgeben von Grünflächen und Parks wie dem Südpark, bietet der Stadtteil Erholungsmöglichkeiten. Zudem gibt es Freibäder, eine Schwimmhalle und Sportstätten. Das Gewerbegebiet Neustadt beherbergt unter anderem eine Flaschenfabrik der Coca-Cola Company. Der Stadtteil ist mit der Magistrale und der S-Bahn gut erschlossen. Die Wohngebiete sind durch Fuß- und Radwege verbunden. Im Norden liegt der Stadtteil Nietleben, im Süden der Südpark. Die Region umfasst verschiedene geologische Schichten, darunter Löß und Tertiärsedimente. Bildungseinrichtungen wie das Christian-Wolff-Gymnasium und Berufsbildende Schulen sind vorhanden. Die Geschichte des Stadtteils reicht bis in die 1920er Jahre zurück, als die Idee einer Bebauung erneut aufgegriffen wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
kreisfreie Stadt in Sachsen-Anhalt, Siedlungsteil
Ort
Halle (Saale)
Architekt
Richard Paulick
Seehöhe
85 m

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