📷 Bild: Wikimedia Commons
Osturňa
Gemeinde in der Slowakei
Osturňa ist eine Gemeinde im Okres Kežmarok im Prešovský kraj, Slowakei. Sie liegt im nordwestlichen Teil der Zipser Magura, nahe der polnisch-slowakischen Grenze. Das Ortszentrum befindet sich auf 717 Meter Seehöhe und ist etwa 17 Kilometer von Spišská Stará Ves, 40 Kilometer von Kežmarok und 55 Kilometer von Poprad entfernt. Die Gemeinde grenzt an polnische Ortschaften im Nordwesten sowie an andere slowakische Gemeinden im Osten und Süden. Die Gemeinde hat 277 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) und war bis 1902 als Oszturnya bekannt. Sie wurde 1593 erstmals schriftlich erwähnt und gehörte bis 1918 zum Königreich Ungarn. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie Teil der Slowakei. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus russinischen Lemken, die eine griechisch-katholische Tradition bewahren. Im Straßendorf steht eine griechisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1746. Osturňa ist die westlichste Sprachinsel der russinischen Sprache und der griechisch-katholischen Lemken. Die Bewohner lebten traditionell von der Weidewirtschaft. Seit 1979 ist die Gemeinde ein Volksarchitekturreservat, das vor allem die lemkische Bauweise schützt, die oft geschlossene Hofeinheiten umfasst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Kežmarok
- Erbaut
- 1593
- Seehöhe
- 723 m
- Website
- http://www.obec-osturna.sk/
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