Stassfurt

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SalzlandkreisBezirk Salzlandkreis

Stassfurt

Stadt im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt, Deutschland

Staßfurt ist eine Stadt im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt und trägt seit 2026 den Zusatzname Salzstadt. Sie liegt am Südrand der Magdeburger Börde, südlich von Magdeburg, und wird von der Bode durchflossen. Die Stadt war bis 1852 bekannt als Geburtsort des weltweiten Kalibergbaus und beherbergte das einstige Königlich Preußische Salzbergwerk mit den Schächten von der Heydt und von Manteuffel. Die Stadt gewann durch die Entdeckung der Kalisalzlagerstätte 1851 wirtschaftlich stark an Bedeutung, doch die Stilllegung der Schächte 1900 führte zu schweren Bergsenkungen. Diese verursachten massive Schäden an der Innenstadt, wodurch etwa 800 Gebäude abgerissen wurden. Die Folgen prägen das Stadtbild bis heute, wobei auch das Eulenturm und der Bahnhof aus der Zeit um 1884 nicht ersetzt wurden. In Staßfurt kann man die mittelalterliche Stadtmauer, Türme und ein gut erhaltenes Rondell besichtigen. Zudem gibt es das Von-Werdenslebensche Haus mit dem Tillysaal, die Stadtvogtei und das Bahnbetriebswerk Staßfurt, das bis 1988 Dampflokomotiven beherbergte. Die Evangelische Kirche St. Petri, die Katholische Kirche St. Marien und der Jüdische Friedhof sind weitere sehenswerte Orte. Zudem gibt es Gedenkstätten für die Opfer des KZ-Buchenswalds und des Faschismus.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Salzlandkreis
Seehöhe
73 m

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