Harrislee

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Kreis Schleswig-FlensburgBezirk Kreis Schleswig-Flensburg

Harrislee

Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg nahe der dänischen Grenze

Harrislee ist eine amtsfreie Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg, südöstlich der deutsch-dänischen Grenze. Sie liegt am westlichen Ufer der Flensburger Förde, im Naturraum der Schleswiger Vorgeest. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis in die Förde und wird von der Krusau begrenzt, die vom Niehussee bis in das Fördebecken fließt. Die Bahnstrecke Fredericia–Flensburg verläuft im westlichen Teil. An zwei Grenzübergängen können Fahrten nach Dänemark erfolgen, wobei einige nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglich sind. Harrislee hat eine historische Bedeutung als Ziegeleistandort, wobei bis 1970 mehrere Ziegeleien im Gebiet existierten. Die Gemeinde wuchs durch den Grenzhandel nach dem Zweiten Weltkrieg stark, insbesondere durch Industriegebiete nahe dem Ochsenweg. Die Bevölkerung stieg bis heute auf über 10.000 Einwohner, wodurch Harrislee den Charakter einer Flensburger Vorstadt annahm. Die Gemeinde blieb eigenständig und verlor keine Teile an Flensburg, obwohl die Grenze mehrfach angepasst wurde. In Harrislee gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Versöhnungskirche, ein Kulturdenkmal, sowie die Niehuser Kapelle. Die Wohnsiedlung Kupfermühle und Teile der Zollsiedlung sind ebenfalls geschützt. Das Café Waldheim, ehemals ein Treffpunkt für Widerständler, ist heute ein Wohnhaus. An der Straße nach Ellund und an der Umgehungsstraße nach Wassersleben befinden sich historische Steingräber, darunter Langbetten und der Rovhoj.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Kreis Schleswig-Flensburg
Seehöhe
43 m

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