Neues Schloss

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Neues Schloss

Bauruine bei Braunschwende im sachsen-anhaltischen Teil des Harzes aus dem Jahre 1546

Das Neue Schloss ist eine Bauruine aus dem Jahr 1546 in Braunschwende, einem Ortsteil der Stadt Mansfeld im Harz. Es liegt auf einer Hochfläche zwischen den Tälern des Baches Eine und des Flusses Wipper. Die Anlage war ursprünglich als Renaissancefestung geplant, wurde jedoch nach einem Jahr eingestellt. Heute sind nur Erdwerke erhalten, die als Lagerplatz für Baustoffe genutzt werden. Das Schloss wurde von Graf Albrecht VII. von Mansfeld initiiert, um die Grafschaft und die Festung Mansfeld vor Angriffen aus dem Westen zu schützen. Im Jahr 1547 wurden kaiserliche Truppen die Baustelle besetzt und die Festung Mansfeld belagert. Dies führte zu einem Baustopp und der Aufgabe des Projekts. Die Anlage wurde später vergessen, bis sie 1891 durch Julius Schmidt wiederentdeckt und bis in die 2000er Jahre untersucht wurde. Die Anlage umfasst ein baufeld von ca. 200 mal 230 m, mit geplanten Gräben und Wällen. In der Mitte sollte ein 100 mal 100 m großes Schloss mit vier Bastionen stehen. Die Umgebung besteht aus der Hochfläche und den Tälern der Bäche Eine und Wipper. Die Anlage ist Teil der historischen Landschaft und wird in Forschungen zur Renaissancearchitektur untersucht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ruine
Ort
Mansfeld

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