📷 Bild: Wikimedia Commons
Germignaga
italienische Gemeinde
Germignaga liegt an der Mündung der Flüsse Tresa und Margorabbia am Lago Maggiore, direkt neben Luino. Die Gemeinde umfasst sechs Fraktionen und grenzt an mehrere Nachbargemeinden. Die Landschaft ist geprägt von Seen und Flüssen, die den Ort umgeben. Der alte Ortskern mit seinen Kopfsteinpflasterstraßen liegt vom Seeufer zurückgesetzt und zeugt von der antiken Geschichte des Dorfes. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf den 11. September 807, als Germignaga zum Grafschaft Seprio gehörte. Die Römer hinterließen Spuren, und im 12. Jahrhundert gab es einen bedeutenden Monatsmarkt. Im Jahr 1397 wurde der Ort Teil der Grafschaft Angera. Im 15. Jahrhundert entstand ein Plan für eine Eisenwerkstatt, und das Wappen der Familie De Germignaga wurde 1986 angenommen. 1928 wurde der Ort an Luino angeschlossen, was nicht akzeptiert wurde. Germignaga ist bekannt für seine Kirchen, darunter die Pfarrkirche der Heiligen Johannes der Täufer und Rocco, die 1490 gebaut wurde. Die Kirche San Giovanni stammt aus den Jahren 1000–1100 und wurde im 17. und 18. Jahrhundert erweitert. Die Kirche San Carlo wurde 1664 errichtet und 1841 durch einen Blitzschlag beschädigt. Der Ort ist auch Heimat von Persönlichkeiten wie Pier Giacomo Pisoni und Enrico Prato.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Varese
- Seehöhe
- 204 m
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- Tresa383 m
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