Ursulinenkloster Aachen
Kloster in Deutschland
Das Ehemalige Ursulinenkloster Aachen war die erste Niederlassung der Ursulinen in der Stadt. Es wurde um 1690 auf dem Gelände des heutigen Elisengartens gegründet und 1818 profaniert. Vorher gab es zwei weitere Niederlassungen, die 1848–1878 und 1891–2014 bestanden. Die Ursulinen gründeten das Kloster nach dem Verlust ihrer ursprünglichen Häuser durch den Stadtbrand von 1656. Sie erwarben schließlich das Colynshof und bauten ab 1690 ein Kloster mit Schule, Pensionat und Kirche. Die Ursulinen betrieben eine öffentliche Stadtschule, die als „Markschule“ bekannt war, da die Kinder eine „Aachener Mark“ pro Monat zahlten. Das Kloster hatte einen vierflügeligen Komplex mit steinerner Innenhof und einer vierachsigen Kirche. Die Ursulinen besaßen auch ein Altarbild von Gerard de Lairesse, das die Märtyrergeschichte der hl. Ursula darstellte. Nach der Auflösung wurde das Bild der Münsterkirche übertragen, wobei sein weiterer Verbleib ungeklärt ist. Im Zuge der Profanierung des Klosters wurde der Komplex abgerissen und der Elisengarten angelegt. Die Ursulinen leiteten bis 2014 eine höhere Mädchenschule, die aus dem „Neuen Ursulinenkloster Aachen“ hervorging. Das ehemalige Kloster war Teil der Stadtgeschichte und wurde von verschiedenen Quellen dokumentiert, darunter Christian Quix und Paul Clemen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Aachen
- Erbaut
- 1651
In der Nähe
- Kreislauf des Geldes35 m
- Elisabethhalle120 m
- Ursulinertor87 m
- Bahkauvbrunnen147 m
- Harduinstor121 m
- Pfalzkapelle in Aachen103 m
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