📷 Bild: Wikimedia Commons
Zlatá Olešnice
Gemeinde in Tschechien
Zlatá Olešnice ist eine Gemeinde im Okres Trutnov, sieben Kilometer nordöstlich von Trutnov im Osten des Rehorngebirges. Der Ort liegt im Tal der Zlatá Olešnice, einem Zufluss der Ličná. Die Staatsstraße 16 verläuft durch den Ort und verbindet Trutnov mit Lubawka. Westlich verläuft die Eisenbahnstrecke von Trutnov nach Královec, und südlich führt eine dreifache Bunkerlinie des Tschechoslowakischen Walls durch das Tal. Im Osten verläuft die Grenze zu Polen. Zlatá Olešnice wurde erstmals 1297 erwähnt, und im Mittelalter wurden Goldwäschen entlang des Dorfbaches betrieben. 1900 lebten 659 Einwohner hier, 1939 waren es 589. Nach dem Münchner Abkommen wurde der Ort 1938 dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum Landkreis Trautenau. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Bewohner vertrieben. Im Ort gibt es die Kirche der Hl. Katharina aus der Renaissance, Befestigungsanlagen des Tschechoslowakischen Walls mit der Festung Stachelberg, Reste der Burg Rechenburk und eine Kapelle in der Wüstung Debrné. Die Gemeinde hat auch den Skisportler Jaroslav Feistauer und den Physiker Helmuth Möhwald hervorgebracht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Trutnov
- Seehöhe
- 473 m
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