Benediktinerinnenkloster Dobbertin, zuvor Benediktiner

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Benediktinerinnenkloster Dobbertin, zuvor Benediktiner

Kloster in Deutschland

Das Kloster Dobbertin liegt auf einer Halbinsel am Nordufer des Dobbertiner Sees in Mecklenburg-Vorpommern, direkt an der Grenze zum Landkreis Ludwigslust-Parchim. Es war ein bedeutendes Benediktinerinnenkloster und wurde 1572 in ein Damenstift umgewandelt. Bis 1918 war es ein zentraler Wirtschaftsunternehmen in Mecklenburg. Heute ist es ein diakonisches Werk mit Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen sowie einer Schule für individuelle Lebensbewältigung. Das Kloster besaß umfangreiche Besitzungen in Mittel- und Südmecklenburg, darunter Dörfer wie Dobbertin, Lärz und Sietow. Es verwaltete Schulen, Forstämter, Mühlen und Ziegeleien. Die Wirtschaft des Klosters war stark strukturiert, mit eigener Verwaltung und Protokollierung der Untertanen. Die Besitzungen umfassten mehrere Dörfer und wurden bis 1728 vermessen, um eine geordnete Wirtschaftsführung zu gewährleisten. Die Anlage umfasst den Klosterpark, den ehemaligen Klosterbereich und sanierte Gebäude wie die Damenhäuser. Die heutige Einrichtung besteht aus Werkstätten, Wohnstätten und einer Schule. Die Lage am See und die Verbindung zum Ort Dobbertin ermöglichen Ausblicke auf die Umgebung. Die historischen Gebäude sind gut erhalten und bilden eine der besterhaltenen Klosteranlagen in Mecklenburg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Hilfsorganisation, religiöse Gemeinschaft
Ort
Dobbertin
Erbaut
1201
Denkmalstatus
Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern

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