📷 Bild: Wikimedia Commons
Keplerdenkmal
Denkmal zur Erinnerung an Johannes Kepler in Regensburg
Das Keplerdenkmal in Regensburg wurde 1808 errichtet, um den Astronomen Johannes Kepler zu gedenken. Es steht im Grüngürtel der Fürst-Anselm-Allee, unweit vom Hauptbahnhof. Das Denkmal wurde 156 Jahre nach Keplers Tod und Beisetzung auf dem Petersfriedhof geplant. Ursprünglich sollte es an dem Ort stehen, wo Kepler begraben war, doch aufgrund militärischer Aktionen wurde es später versetzt. Das Denkmal wurde 1808 fertiggestellt und am 27. Dezember eingeweiht. Es wurde als Monopteros errichtet, ein runder Tempel mit acht dorischen Säulen und einem Kuppeldach, auf dem eine vergoldete Armillarsphäre steht. Der Sockel trägt eine lebensgroße Büste Keplers aus Carrara-Marmor, die von Friedrich Döll nach historischen Kupferstichen geschaffen wurde. Die Vorderseite des Sockels zeigt ein Relief, das Kepler als Genius darstellt, der den Schleier der Urania hebt. Das Denkmal liegt heute in der Fürst-Anselm-Allee, nachdem es 1859 aufgrund der Ausbauarbeiten am Hauptbahnhof westlich verlegt wurde. Es bildet den südlichen Abschluss der Maximilianstraße und ist Teil der städtischen Landschaft. Umgeben ist es von Grünflächen und liegt im südöstlichen Teil der Stadt. Die Architektur und die Symbolik des Denkmals spiegeln die Wertschätzung für Keplers wissenschaftliche Leistungen wider.
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- Art
- Monument
- Ort
- Regensburg
- Architekt
- Emanuel Herigoyen
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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