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Őrbottyán
Gemeinde in Ungarn
Őrbottyán ist eine Stadt im Pest-Kreis, Ungarn, und liegt 25 km östlich von Budapest. Sie befindet sich am Fuß der Gödöllő-Hügel im nördlichen Teil der Budapest-Region. Die Stadt ist gut mit den Autobahnen M0, M2 und M3 verbunden und wird von der S-Bahn-Verbindung Budapest-Veresegyház-Vác durchquert. Der Name der Stadt leitet sich vom alten Namen des Ortes „Bottyán“ ab, der für einen Jungen steht, und dem Wort „Őr“, das „Wache“ bedeutet und auf den nahen Berg Őrhegy verweist, der im Mittelalter ein Festungsbereich war. Die Stadt wurde 1970 aus den beiden Dörfern Őrszentmiklós und Vácbottyán gebildet. Őrszentmiklós wurde erstmals 1344 als „villa Sancti Nicolai“ erwähnt, während Vácbottyán 1332 als „Botuna“ und 1376 als „Bathyan“ genannt wurde. Im 17. Jahrhundert wurde der Bereich durch die osmanischen Kriege verwüstet, und im 18. Jahrhundert wurden die Dörfer von evangelischen Slowaken und katholischen Ungarn wiederaufgebaut. Die Slowaken übernahmen später die ungarische Sprache und assimilierten sich in die ungarische Mehrheit. In Őrbottyán gibt es eine Vielzahl von Räumen und Wegen, die die Stadtstruktur prägen. Die Bebauung besteht aus 2.622 Häusern mit einem Durchschnittsfläche von 92 m², was höher als der nationale Durchschnitt ist. Die Stadt verfügt über eine katholische, reformierte und evangelische Bevölkerung, wobei die katholische Gemeinde die größte ist. Die Bevölkerung besteht zu 86,7 % aus Ungarn, wobei die restlichen 13,2 % keine ethnische Zugehörigkeit angaben. Die Stadt ist somit ein typisches Beispiel für die kulturelle und religiöse Vielfalt Ungarns.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Vác
- Website
- http://www.orbottyan.hu
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