Benediktinerinnenkloster Guben
Kloster in Deutschland
Das Benediktinerinnenkloster Guben war ein Kloster bei der Stadt Guben, das vom 12. oder 13. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert bestand. Es lag westlich der Neiße und gehörte zur Markgrafschaft Niederlausitz. Die jetzige Klosterkirche wurde im 19. Jahrhundert neu gebaut, während einige Mauerreste der alten Gebäude erhalten blieben. Das Kloster war nicht Teil der Stadt, sondern ein eigenständiges Gebiet, das später Klostervorstadt genannt wurde. Das Kloster war bis 1564 bestehend, wobei die letzte Äbtissin Margarethe von Werdeck 1564 starb. Zuvor lebten dort um 1555 neun Nonnen und achtzehn Angestellte. Es hatte umfangreiche Landbesitzungen, darunter 25 Dörfer, Wiesen, Äcker und Seen. Das Kloster besaß auch das Patronat über einige Kirchen und setzte dort Priester ein. Die Nonnen lebten nach der Benediktinerregel und wurden von einer Äbtissin, einer Priorin und weiteren Ämterträgerinnen geleitet. In der Folge wurde das Klostergebiet für das Salzamt Guben genutzt, das den Landbesitz übernahm. Die Kirche wurde als Pfarrkirche weiter genutzt und später neu gebaut. Die Nonnen flüchteten 1429 vor dem Hussiteneinfall, doch das Kloster wurde bald wieder aufgebaut. Die Reformation hatte im 16. Jahrhundert zunächst kaum Auswirkungen auf den Bestand des Klosters.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Guben
- Erbaut
- 1151
In der Nähe
- Guben423 m
- Stadt- und Industriemuseum Guben499 m
- Izba Muzealna Stowarzyszenia Przyjaciół Ziemi Gubińskiej w Gubinie832 m
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- wieża mieszkalna w Sękowicach4.8 km
- Schenkendöbern5.7 km
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