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Benediktinerkloster St. Jakob
von 1051 bis 1802 bestehende Benediktinerabtei vor den Toren der Stadt Mainz
Das Benediktinerkloster St. Jakob war eine Abtei vor Mainz, auf dem »Schönen Berg« (Mons Speciosus). Es wurde im 11. Jahrhundert von Mainzer Erzbischof Bardo initiiert und von seinem Nachfolger Liutpolt verwirklicht. Die Abtei gehörte zur Gorzer Reform und wurde 1055 durch Liutpolt geweiht. Sie stand im Zentrum der kirchlichen Reformbewegungen und war eng mit dem Papsttum und dem Reich verbunden. Das Kloster war ein bedeutender religiöser und kultureller Ort. Es war Teil der Reformbewegungen wie Cluny und Gorze und spielte eine Rolle bei der Verankerung der Gorzer Reform in der Diözese. Die Abtei war bis 1802 bestehend und hatte eine wichtige Position in der Region. Die Weihe durch Liutpolt und die Verbindung zu Leo IX. unterstreichen seine historische Bedeutung. Heute erinnert die Denkmalzone Jakobsbergstraße an das Kloster. Die Blockbebauung an der Ecke Jakobsbergstraße/Neutorstraße stammt aus dem 18. Jahrhundert und geht auf die einheitlichen Miethäuser des Klosters zurück. Die Umgebung umfasst die Altstadt von Mainz und den Jakobsberg, der als historischer Ort mit kulturellem Erbe gilt. Die Ausblicke auf die Stadt und die Landschaft sind Teil der heutigen Atmosphäre des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Mainz
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