Synagoge Oberwart

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SehenswürdigkeitBurgenlandBezirk Oberwart

Synagoge Oberwart

ehemalige Synagoge in der Stadt Oberwart im Burgenland

Die Synagoge Oberwart ist ein ehemaliges jüdisches Gotteshaus in der Stadt Oberwart im Burgenland. Das denkmalgeschützte Gebäude steht im Zentrum der Stadt und war bis 1997 die Synagoge einer einst blühenden jüdischen Gemeinde. Es gehört zusammen mit dem Israelitischen Friedhof und dem ehemaligen Rabbinatshaus zu den letzten sichtbaren Zeugnissen dieser Gemeinde. Die Synagoge wurde 1904 eingeweiht und hatte circa 120 Sitzplätze. Sie war ein ebenerdiger Bau mit einfacher Innenverkleidung und einem von Josef Weigl gewidmeten Tora-Baldachin. Nach dem Anschluss Österreichs wurde das Gebäude geräumt und später als Feuerwehrrequisitenhaus genutzt. 1940 wurde die Synagoge arisiert, und 1946 bestätigte der Bürgermeister die Enteignung. 1953 wurde das Gebäude an die Stadt verkauft. Die Synagoge dient heute als Zentralmusikschule Oberwart. 1997 wurde sie umgebaut und erweitert, um der wachsenden Schülerzahl zu entsprechen. Die Eröffnung fand am 3. Oktober 1997 statt, 50 Jahre nach der Gründung der Musikschule. Das Gebäude bietet Räume für verschiedene Musikstunden sowie Ausblicke auf die Stadt. Die Umgebung umfasst den Israelitischen Friedhof und andere historische Stätten der jüdischen Gemeinde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Synagoge
Ort
Oberwart
Adresse
Ambrosigasse 13
Erbaut
1904
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Synagoge Oberwart (CC0-1.0)

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