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Augustinerinnenkloster Glindfeld, vorher Küstelberg
ehemaliges Kloster der Augustinerinnen bei Medebach
Das Augustinerinnenkloster Glindfeld stand in Medebach und war ursprünglich als Kloster Küstelberg bekannt. Es entstand 1298 als Augustinerinnenkloster und wurde 1499 in ein Kreuzherrenstift umgewandelt. Die erste urkundliche Erwähnung der Nonnen datiert von 1275, und 1299 zog das Kloster nach Glindfeld. Die Klosterkirche wurde erst 1338 fertiggestellt, nachdem die Bauarbeiten mehrere Jahrzehnte dauerten. Das Kloster war bis ins 15. Jahrhundert wirtschaftlich schwach und musste häufig Güter verkaufen. 1499 wurde es aufgrund von Misswirtschaft und Verwaltungsproblemen dem Orden der Kreuzherren übertragen. Im 17. Jahrhundert wurde der Südflügel erneuert, und im 18. Jahrhundert entstand der Neue Flügel. Nach der Aufhebung 1804 wurde die Kirche abgerissen, und das Klostergut wurde 1821 verkauft. Vor Ort gab es bis 1995 ein Forstamt, und die Villa Hohe Mirke, um 1900 errichtet, dient heute als Veranstaltungsstätte des Kulturring Medebach. Die historischen Gebäude sind Teil der Region und beherbergen Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen. Die Priorinnen und Pröpste des Klosters sind in den Quellen dokumentiert, wobei die wichtigsten Namen bis ins 15. Jahrhundert genannt werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Medebach
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