📷 Bild: Wikimedia Commons
Štědrá
Gemeinde in Tschechien
Štědrá ist eine Gemeinde im Bezirk Karlsbad, Tschechien. Sie liegt neun Kilometer östlich von Toužim und gehört zum Okres Karlovy Vary. Die Gemeinde befindet sich südlich des Stausees Žlutice im Tepler Hochland. Umgeben ist sie von Bergen wie Ptačí vrch, Pohořelec und Zbraslavský vrch. Die Eisenbahnstrecke Rakovník–Bečov nad Teplou verläuft nordöstlich durch das Tal des Baches Borecký potok und durchquert den Pohořelec in zwei Tunneln. Die Bahnstation liegt einen Kilometer südlich des Ortszentrums. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1239 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert lebte die Freifrau von Bees im Schloss Štědrá. 1914 kaufte der Industrielle Josef Ritter Mencik von Hohenelbe die Güter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Štědrá 1949 in den Okres Toužim eingegliedert und 1961 zum Okres Karlovy Vary. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile, darunter Brložec, Lažany und Zbraslav. In Štědrá gibt es mehrere sehenswerte Orte. Das Schloss Štědrá ist ein bedeutendes Bauwerk, das seit dem 16. Jahrhundert existiert. Die Burgruine Štědrý hrádek auf dem Pohořelec und die Feste Na Hrádku bei Prohoř sind weitere historische Stätten. Die Kirche Mariä Wiegenfest, die seit 1384 bekannt ist, wurde barock umgebaut. Zudem sind barocke Statuen des Hl. Franz Xaver, Johannes von Nepomuk und Prokop vorhanden. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegenden Berge und den Stausee Žlutice.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Bezirk Karlsbad
- Seehöhe
- 583 m
- Website
- http://www.stedra.cz/
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