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Katholische Pfarrkirche hl. Alexius in Hellmonsödt
Kirche in Hellmonsödt, Oberösterreich, Österreich (17426)
Die römisch-katholische Pfarrkirche hl. Alexius in Hellmonsödt liegt im oberen Mühlviertel in Oberösterreich, in der Marktgemeinde Hellmonsödt. Sie gehört zum Dekanat Gallneukirchen und steht unter Denkmalschutz. Die Kirche wurde 1212 von Gundaker Starhemberg erbaut und 1441 nach einer Zerstörung durch die Hussiten neu errichtet. Der Chor wurde im 16. Jahrhundert fertiggestellt, und 1787 wurde der Friedhof außerhalb des Marktes angelegt. Die Kirche ist dreischiffig und verfügt über ein Kreuzrippengewölbe. Die Starhemberg’sche Gruftkapelle, 1499 angebaut, war bis ins 17. Jahrhundert die wichtigste Grablege des Adelsgeschlechts. In der Gruft unter der Kapelle ruhen zehn Angehörige der Familie, darunter die Kindermumie von Gregor von Starhemberg. Die Kapelle beherbergt acht Grabplatten, darunter die von Johann IV. von Starhemberg und Heinrich Wilhelm von Starhemberg. Außen sind vier Gedenkplatten angebracht, darunter das Epitaph der Elisabeth von Starhemberg und eine Grabplatte von Heinrich Wilhelm von Starhemberg. Das Beinhaus unter dem Turm enthält die Gebeine der Toten bis 1784. Die Kirche ist Teil der Geschichte der Starhemberg und ihrer Beziehungen zur Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Hellmonsödt
- Adresse
- Marktplatz
- Erbaut
- 1441
- Baustil
- Spätgotik
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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