📷 Bild: Wikimedia Commons
Gridenkarköpfe
Berg in der Schobergruppe an der Grenze Kärnten / Tirol
Die Gridenkarköpfe sind drei Berggipfel in der nordwestlichen Schobergruppe, die an der Grenze zwischen der Osttiroler Gemeinde Kals am Großglockner und der Kärntner Gemeinde Heiligenblut am Großglockner liegen. Sie umfassen den Südlichen Gridenkarkopf (3031 m ü. A.), den Mittleren Grid, den Nördlichen Gridenkarkopf (3020 m ü. A.) sowie benachbarte Gipfel wie den Zinggetz und das Böse Weibl. Die Gipfel sind durch den Kesselkeessattel vom Bösen Weibl getrennt. Die Gridenkarköpfe sind kaum touristisch genutzt und werden selten besucht. Der Aufstieg zum Kesselkeessattel ist von der Elberfelder Hütte oder dem Peischlachtörl möglich. Der Anstieg zum Südlichen Gridenkarkopf erfolgt über den Südgrat, der unschwierig, aber unmarkiert ist. Der Übergang zu den anderen Gipfeln ist ebenfalls unschwierig, wobei der Grat zwischen Mittlerem und Nördlichem Gridenkarkopf etwas schmaler ist. Die Kammwanderung kann auf benachbarte Gipfel wie den Zinggetz und den Tramerkamp ausgedehnt werden. Die Gridenkarköpfe bieten eine Wanderung entlang der Kammrücken und Grate, die aufgrund der geringen touristischen Bedeutung und der natürlichen Isolation einen ruhigen und ungestörten Wandererlebnis ermöglichen. Die Umgebung umfasst die Schobergruppe, die zum Nationalpark Hohe Tauern gehört, sowie die angrenzenden Berggruppen wie den Zinggetz und den Tramerkamp. Die Wanderung ist für erfahrene Bergwanderer geeignet, da die Wege unmarkiert und die Grate teilweise schmal sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Kals am Großglockner
- Seehöhe
- 3031 m
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