Gôtovany

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Gôtovany

Gemeinde in der Slowakei

Gôtovany ist eine Gemeinde im Norden der Slowakei, im Okres Liptovský Mikuláš, Teil der Region Žilinský kraj. Sie liegt in der Westhälfte des Talkessels Liptovská kotlina, unterhalb der Niederen Tatra, an den Bächen Črmník und Dúbravka, kurz vor der Einmündung in den Liptauer Stausee. Das Ortszentrum ist 595 Meter über dem Meeresspiegel und etwa 12 Kilometer von Liptovský Mikuláš entfernt. Die Gemeinde umfasst neben Gôtovany auch den Ort Fiačice, der 1924 eingemeindet wurde. Die Gemeinde hat eine Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Gôtovany wurde erstmals 1358 als Ipochfalva erwähnt und war im Besitz der Familie Guoth. Fiačice wurde 1267 als terra Fyotha erwähnt und gehörte Familien des niederen Adels. Bis 1918 lagen die Orte im Komitat Liptau und gehörten zum Königreich Ungarn, danach zur Tschechoslowakei und schließlich zur Slowakei. In der ersten tschechoslowakischen Republik arbeiteten die Einwohner in Industriebetrieben sowie als Bergleute und Bauarbeiter. Gôtovany ist ein kleiner Ort mit traditionellen Wurzeln und liegt in einer malerischen Landschaft. Die Gemeinde umfasst mehrere Dörfer und liegt in der Nähe des Liptauer Stausees. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Slowaken, mit einer geringen Zahl tschechischer und ukrainischer Einwohner. Die Gemeinde hat eine Vielzahl von religiösen Gemeinden, darunter die Evangelische Kirche A. B. und die römisch-katholische Kirche. Die Landschaft um Gôtovany bietet Wanderungen und Ausblicke auf die umliegenden Berge und Seen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in der Slowakei
Ort
Okres Liptovský Mikuláš
Erbaut
1267
Seehöhe
587 m

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