Burg Oybin

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Burg Oybin

Burg Oybin ist eine Ruine eines Bergfrieds auf dem gleichnamigen Berg in den Žitavských Hügeln, etwa zwei Kilometer nördlich der tschechisch-deutschen Grenze. Der Burgkomplex umfasst den Bergfried, einen Kaiserpalast, ein zerstörtes Kloster und einen Gipfelbeobachtungspunkt. Zudem gibt es eine Kapelle mit bemalten Wänden und eine Kapelle der Celestinen, die 1369 gegründet wurde. Die Ruine liegt in der Gemeinde Oybin im Okres Zhořelec. Der Hrad war im Mittelalter ein wichtiger militärischer und kultureller Ort. Er wurde im 14. Jahrhundert durch Kaiser Karl IV. ausgebaut und diente als Sommerresidenz. Das Kloster der Celestinen wurde 1369 gegründet und war bis zur Reformation besiedelt. Die Burg wurde mehrfach während der Husitenkriege belagert, doch nie eingenommen. Im 19. Jahrhundert wurde die Ruine durch romantische Künstler bekannt, und ab dem 20. Jahrhundert begannen umfassende Sanierungsarbeiten. Heute ist die Burg ein beliebtes Touristenziel mit über 100.000 Besuchern pro Jahr. Besucher können die Ruine und das Kloster erkunden, die gut zur Ausstellung historischer Artefakte und zur Durchführung von Konzerten genutzt werden. Im Sommer finden historische Feste und Führungen statt. Die Ruine bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der touristischen Angebote der Region. Die Kapelle mit Malereien und die zerstörte Klösteranlage sind besonders sehenswert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Oybin
Erbaut
1364
Seehöhe
514 m

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