Kasendorf

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Kasendorf

Marktgemeinde in Deutschland

Kasendorf liegt im oberfränkischen Landkreis Kulmbach in Bayern. Der Ort ist umgeben von flachen Tälern und Wäldern, die zum Teil zum Fränkischen Schiefergebirge gehören. Die Gemeinde umfasst mehrere Gemeindeteile, darunter Lindenberg und Zultenberg. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Gemarkungen Azendorf, Döllnitz, Heubsch, Peesten und Schirradorf. Die Fläche der Gemarkung Kasendorf beträgt 9,224 km² und ist in 1553 Flurstücke unterteilt. Die erste urkundliche Erwähnung Kasendorfs stammt aus dem Jahr 1286. Im Jahr 1328 erhielt der Ort durch kaiserliches Privileg Markt- und Stadtrechte. Im frühen 13. Jahrhundert hieß der Ort Kazendorf oder Kazenstatt, was sich in dem Wappen der Gemeinde widerspiegelt. 1808 wurde in Kasendorf der sogenannte Kasendorfer Giftmord verübt, der in der Literatur als historisches Krimispiel bekannt ist. Die Gemeinde wurde 1972 durch Eingliederungen von anderen Gemeinden erweitert. Kasendorf ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie die Johanneskirche mit Deckengemälden aus dem 18. Jahrhundert, den Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz und den Turmberg mit historischen Befestigungen. Die Gemeinde zählt auch den Tanzlinde im Gemeindeteil Peesten sowie das Skigebiet Görauer Anger als touristische Highlights. Zudem sind bedeutende Persönlichkeiten wie der lutherische Pfarrer Eduard Rupprecht und der protestantische Theologe Siegfried Leffler aus Kasendorf hervorgegangen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Kulmbach
Seehöhe
380 m
Quellen:Kasendorf (CC0-1.0)

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