Bildhauersymposion St. Margarethen

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitBurgenlandBezirk Eisenstadt-Umgebung

Bildhauersymposion St. Margarethen

Denkmalgeschütztes Objekt in Sankt Margarethen im Burgenland (130118)

Das Bildhauersymposion St. Margarethen begann 1959 im Römersteinbruch der Gemeinde Sankt Margarethen im Burgenland. Es war eine Initiative des Bildhauers Karl Prantl, der mit dem Ziel einer grenzübergreifenden Künstlergemeinschaft und Völkerverständigung ein Projekt ins Leben rief. Die ersten Symposien fanden im Steinbruch statt, wo Künstler aus verschiedenen Ländern gemeinsam Skulpturen schufen und sich austauschten. Die Idee, Kunstwerke in der freien Natur zu präsentieren, statt in Museen, war zentral. Das Symposion war eine Plattform für künstlerischen Austausch und politische Botschaften. Die Veranstaltungen wurden durch den Verkauf der Skulpturen finanziert und fanden jährlich statt. Bis 1971 wurden elf weitere Symposien organisiert, wobei das Projekt 1975/76 scheiterte. 1979 wurde der Verein neu gegründet und die Themen erweitert, wobei Keramik-Symposien dominieren. Das Bildhauerhaus, ein Gemeinschaftsraum, wurde 1967 errichtet. Die Skulpturen entstanden im Steinbruch und sind heute über den südwestlichen Ausläufer des St. Margarethener Kogels verteilt. Zudem finden seit 1996 jährliche Opernaufführungen und Passionsspiele im Steinbruch statt. Das Gelände ist Teil der Kulturlandschaft Fertő/Neusiedler See. Die Symposien prägten die Region als kulturelle und touristische Attraktion.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Bildhauersymposium
Ort
Sankt Margarethen im Burgenland
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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