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Leimen
Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Leimen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz, die zur Verbandsgemeinde Rodalben gehört. Sie liegt im Gräfensteiner Land, einem Teil des Pfälzerwaldes, und ist der höchste Erholungsort der Pfalz mit 459 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde umfasst 91,5 Prozent Waldfläche und grenzt an Merzalben, Pirmasens und andere Gemeinden. Sie ist die zweitgrößte Gemeinde der Verbandsgemeinde, aber mit der kleinsten Einwohnerzahl. Leimen hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1152. Die Gemeinde wurde 1970 zum staatlich anerkannten Erholungsort ernannt und 1972 der Verbandsgemeinde Rodalben zugeordnet. Im Jahr 2024 wurde sie mit zwölf Ratsmitgliedern und dem Ortsbürgermeister Alexander Frey verwaltet. Die Bevölkerung besteht zu 48,5 % aus Katholiken und 14,9 % aus Evangeliken. In Leimen gibt es eine katholische Kirche, die 1782 erbaut wurde, sowie eine neue Kirche aus dem Jahr 1932. Zudem stehen zahlreiche Rittersteine auf der Gemarkung, darunter Ritterstein 61 mit der Bezeichnung Schanze 1794 100 Schr. Die Gemeinde ist ein Wanderort mit mehreren Fernwanderwegen, die durch das Gebiet führen. Die Infrastruktur umfasst die Landesstraße 496 und eine Verbindung zur Kreisstraße 32. Die Gemeinde verfügt über einen Kindergarten und ist ein beliebter Erholungsort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Südwestpfalz
- Seehöhe
- 459 m
- Website
- https://leimen-pfalz.info/
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