Burg Wittelsbach

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BurgenBayernBezirk Bayern

Burg Wittelsbach

zerstörte Burganlage in Bayern

Die Burg Wittelsbach war eine mittelalterliche Burganlage in Oberwittelsbach, einem Stadtteil von Aichach im Landkreis Aichach-Friedberg. Sie stand auf einem Burghügel und wurde erstmals um 1000 urkundlich erwähnt. Die Burg war Stammsitz der Wittelsbacher, die ab 1120 als Pfalzgrafen bezeichnet wurden. Sie wurde 1209 zerstört, wobei die archäologischen Nachweise für diese Zerstörung unklar sind. An ihrer Stelle entstand später eine Kirche, und das Gelände diente kirchlichen Zwecken. Die Burg war etwa 200 Meter lang und 90 Meter breit. Sie bestand aus der Kernburg im Westen und zwei Vorburgen im Osten. Die Wallanlagen und Grabenreste sind teilweise erhalten, wobei die inneren Vorburgen überbaut sind. Die spätgotische Burgkirche steht hinter dem zugeschütteten Graben der ersten Burg. Das neugotische Nationaldenkmal wurde 1834 errichtet und dient als Würdigung des Hauses Wittelsbach. Im Bereich der Burg wurden archäologische Grabungen durchgeführt, die bis 1980 andauerten. Dabei wurden Mauerreste und Fundamente freigelegt, die heute noch sichtbar sind. Die Burg wurde als mögliche Ungarnschutzburg interpretiert, was aufgrund ihrer Lage und typologischen Merkmale plausibel erscheint. Die Anlage wird als Teil der frühmittelalterlichen Burgenpolitik der Wittelsbacher gesehen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Aichach
Adresse
Burgplatz,Nähe Kurat-Bayer-Weg
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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