Schloss Burggrub
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Burggrub liegt im Gemeindeteil Burggrub des Landkreises Kitzingen in Bayern. Es war ein ehemaliger Adelssitz, der ursprünglich von den Grafen von Castell besessen wurde. Im 16. Jahrhundert verließ die Familie den Ort, bis die Herren von Crailsheim 1568 den Weiler erwarben und ein kleines Schloss errichteten. Später kam die Anlage unter die Fürsten von Schwarzenberg, die weitere Veränderungen vornehmen ließen. Das Schloss wird heute als Baudenkmal eingestuft, wobei die Überreste der Vorgängerbauten als Bodendenkmal geschützt sind. Die Anlage befindet sich im Haus Nr. 9 an der Abzweigung der Kreisstraße KT 49. Es handelt sich um ein verputztes Wohnhaus mit Walmdach und Glockentürmchen. Daneben sind ein rundbogiger Eingang und Überreste des Wassergrabens erhalten. Unter der Anlage liegt ein tonnengewölbter Keller. Die Reste des Schlosses sind Teil eines landwirtschaftlichen Anwesens und bieten einen Eindruck von der ursprünglichen Anlage. Die Umgebung um das Schloss ist ländlich geprägt und liegt im unterfränkischen Raum. Die Anlage ist gut zugänglich und lässt sich im Rahmen einer Fahrt durch den Landkreis Kitzingen besuchen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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