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Burg Tangermünde
Burg im Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt, Deutschland
Die Burg Tangermünde, auch Schloss Tangermünde genannt, ist eine teilweise erhaltene Burg in der Stadt Tangermünde an der Elbe im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt. Sie wurde um 925 von den askanischen Markgrafen als Grenzfeste an der Elbe erbaut und diente als Reichsburg im 10. und 11. Jahrhundert. Die Stadt Tangermünde entstand im 13. Jahrhundert, und die Burg war ein Zentrum der Reiseherrschaft der Markgrafen. 1373 wurde sie von Kaiser Karl IV. zur märkischen Hauptresidenz ausgebaut. Die Burg war bis 1640 ein Verwaltungszentrum der Altmark und der Prignitz, bis schwedische Truppen sie im Dreißigjährigen Krieg niedergebrannten. 1699 wurde ein Amtshaus errichtet, das später als Hotel und Veranstaltungsort genutzt wird. Die mittelalterliche Anlage umfasst das Burgtor, die Alte Kanzlei, den runden Bergfried, den Kapitelturm und die Ringmauern. Der Kapitelturm ist seit 2003 als Aussichtsturm zugänglich. Heute ist die Burg ein Teil des Schlosshotels Tangermünde, das das ehemalige Amtshaus und die Alte Kanzlei umfasst. Der Burghof dient als Hotelterrasse, und die Gartenanlagen sind Teil der Wellnessanlage. Die Burganlage wird für verschiedene Veranstaltungen genutzt, und die historischen Räume sind für Besucher zugänglich. Die Umgebung umfasst die Elbe, die Colbitz-Letzlinger Heide und die Stadt Tangermünde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Tangermünde
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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- Kapitelturm121 m
- Tanger211 m
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