BrandenburgPotsdam

Königliches Landhaus

Fachwerkhaus in Potsdam

Das Königliche Landhaus in Potsdam steht auf dem Kapellenberg und war ursprünglich ein Teil der russischen Kolonie Alexandrowka. Es wurde als Haus des Aufsehers der Alexander-Newski-Gedächtniskirche errichtet und basiert auf einem Entwurf für ein geplantes Dorf von Puschkin, das nie realisiert wurde. König Friedrich Wilhelm III. nutzte das Haus als Teezimmer, in dem bis zu 40 Gäste Platz fanden. Ein kleines Denkmal für Alexander I. ist seit den Zeiten des Königs vorhanden. Das Landhaus war ein einfaches Wohnhaus, das sich durch die Innenausstattung des königlichen Appartements auszeichnet. Hier befanden sich ein Tulaer Samowar und Tisch- sowie Teeservices aus der Königlichen Porzellan-Manufaktur in Berlin. Ein weiteres Highlight ist ein mit Gold bemalter Malachit-Teller, das der russische Zarin Nikolaus I. als Geschenk überreichte. Im Landhaus können Besucher die Räume und Wege erkunden, die zum Teezimmer und dem Appartement führen. Aus den Räumen bietet sich ein Blick auf die Umgebung, darunter die Alexander-Newski-Gedächtniskirche und die Landschaft des Kapellenbergs. Die Umgebung um das Landhaus ist geprägt von der Geschichte der russischen Kolonie und der königlichen Verbindungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Holzhaus, Blockhaus, Fachwerkhaus
Ort
Potsdam
Erbaut
1826
Denkmalstatus
Baudenkmal in Brandenburg

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