📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Obersiebenbrunn
Schloss im Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich; koptisches Kloster
Schloss Obersiebenbrunn liegt in der Gemeinde Obersiebenbrunn im Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich. Es ist ein barockes Schloss mit Gartenanlage und Teil der Marchfeldschlösser. Der Hauptbau ist ein Vierflügel mit Torturm und barocken Fenstern. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert von den Grabner zu Rosenburg erbaut und im 17. Jahrhundert barockisiert. 1725 kaufte Kaiser Karl VI. es und schenkte es Prinz Eugen von Savoyen, der es bis 1736 barockisierte und einen Lustgarten anlegte. Seit 2001 dient das Schloss als koptisches Kloster und Museum. Das Schloss ist ein bedeutendes barockes Denkmal mit einer Parkanlage von 4,26 Hektar, die vollständig erhalten ist. Der barocke Jagdpark ist als Gartendenkmal und Naturschutzgebiet geschützt. Im Zentrum des Parks steht ein Gartenpavillon aus dem Jahr 1728, entworfen von Johann Lucas von Hildebrandt. Die Parkanlage umfasst Alleen, Grünflächen und ehemalige Wasserbassins. Um das Schloss herum liegen Wirtschaftsgebäude wie ein Reitstall, ein Priesterhaus und ein Schüttkasten, die teilweise denkmalgeschützt sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Kloster, Schloss
- Ort
- Obersiebenbrunn
- Adresse
- Marktplatz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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