Kloster Ziesar

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KlosterLandkreis Potsdam-MittelmarkBezirk Landkreis Potsdam-Mittelmark

Kloster Ziesar

Kloster in Deutschland

Die Klosteranlagen in Ziesar umfassen ein Franziskanerkloster aus dem 13. Jahrhundert und ein Zisterzienserinnenkloster, das bis zur Reformation bestand. Beide Gebäude sind als Baudenkmäler ausgewiesen und liegen in der brandenburgischen Bischofsstadt Ziesar, einer Residenz des Brandenburgischen Bischofs. Das Franziskanerkloster wurde 1226 gegründet und existierte nur wenige Jahrzehnte, bevor die Mönche nach Brandenburg zogen. Das Zisterzienserinnenkloster wurde 1341 gestiftet und besaß kirchliche Patronate über mehrere Dörfer. Das Franziskanerkloster wurde 1226 gegründet und existierte nur wenige Jahrzehnte, bevor die Mönche nach Brandenburg zogen. Das Zisterzienserinnenkloster wurde 1341 gestiftet und besaß kirchliche Patronate über mehrere Dörfer. 1541 erhielt das Kloster den Kirchenzehnt aus vierzehn Orten, wobei die Einkünfte 53 Gulden Bargeld und 42 Wispel Getreide betrugen. Ein Weinberg und intensiver Gartenbau waren Teil der wirtschaftlichen Aktivitäten. Die Klosterkirche St. Crucis ist eine romanische Feldsteinkirche aus dem frühen 13. Jahrhundert, die mit dem westlich angrenzenden Wohngebäuden verbunden ist. Das erhaltene Wohngebäude ist ein zweiflügeliger, zweistöckiger Feldstein- und Ziegelbau. Der Nordflügel ist mit der Kirche verbunden, während der Westflügel zum Hof verputzt ist. Die Fassade ist reich geschmückt, mit schmückenden Verdachungen über Türen und Fenster sowie einem reichen Renaissancegiebel im Süden. Das Gebäude wird weiterhin als Wohngebäude genutzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Ziesar
Erbaut
1330
Denkmalstatus
Baudenkmal

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