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Cartelle
Gemeinde in Spanien
Cartelle liegt im westlichen Teil der Provinz Ourense, etwa 20 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Ourense. Die Gemeinde ist umgeben von acht Nachbargemeinden und befindet sich am südwestlichen Rand der Ourense-Senke. Der Fluss Río Arnoia bildet die natürliche Grenze zu den südlichen Nachbargemeinden. Das Gebiet ist eine Erosionsfläche mit wechselnden Höhen und einer Vielzahl von Wasserläufen. Die Landschaft besteht größtenteils aus Waldgebieten, mit Ackerland und Weideland in der Mitte. Cartelle hat eine Geschichte, die stark vom Einfluss von Klöstern geprägt ist, insbesondere dem Benediktinerkloster von Celanova. Im Mittelalter war das Kloster ein wirtschaftlicher Motor der Region und hatte Gerichtsbarkeit über große Gebiete. Die Mönche förderten den Weinbau und hinterließen Ruinen wie die Burg von Sande. Die Gemeinde war auch ein Zentrum für Viehzucht und Landwirtschaft, die bis heute ein wichtiger Teil der Wirtschaft ist. Die Gemeinde ist in zwölf Parroquias unterteilt, wobei der Sitz der Gemeinde in Outomuro liegt. Die Bevölkerung hat sich im Laufe der Zeit stark verändert, mit einem Rückgang nach 1950 und einer zunehmenden Überalterung. Die Wirtschaft leidet unter der Abwanderung der Bevölkerung, doch die Landwirtschaft und Forstwirtschaft spielen weiterhin eine zentrale Rolle. Die Verbindung zur Provinzhauptstadt Ourense ist über Land- und Provinzstraßen gegeben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Ort
- Provinz Ourense
- Seehöhe
- 360 m
In der Nähe
- Torre de Sande1.9 km
- Castrelo de Miño5.0 km
- Kraftwerk Castrelo6.1 km
- A Arnoia5.3 km
- Gomesende7.3 km
- Ramirás8.0 km
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