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Stiefenhofen
Gemeinde im Landkreis Lindau, Bayern
Stiefenhofen liegt im westallgäuerischen Raum, unweit des Bodensees. Die Gemeinde umfasst zwei Gemarkungen, Harbatshofen und Stiefenhofen, und erstreckt sich von 730 bis 1116 Meter über Normalnull. Sie grenzt an mehrere Nachbargemeinden, die größtenteils im Allgäu und am Bodensee liegen. Die Gemeinde besteht aus 26 Gemeindeteilen, darunter mehrere Einöden, die nicht amtlich benannt sind. Die erste Erwähnung des Ortes geht auf eine Sankt Galler Urkunde aus dem Jahr 868 zurück, wo er als Stoufun genannt wird. Im 19. Jahrhundert wurde Stiefenhofen Teil des Königreichs Bayern. Die Gemeinde entstand 1818 durch das Gemeindeedikt und wurde 1970 durch die Einbindung von Harbatshofen vergrößert. 1972 wurde sie in den Landkreis Lindau integriert. Stiefenhofen ist bekannt für seine kulturellen und natürlichen Sehenswürdigkeiten, darunter die Stephanskapelle in Genhofen mit ihren erhaltenen Fresken aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Gemeinde hat sich dem Thema Kräuter gewidmet und bietet Kräuterführungen und -küche an. Zudem sind Ski-Langlauf-Loipen, Radwege und der Jakobusweg durch das Gebiet führend. Die Gemeinde ist auch für ihre landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Wirtschaft sowie ihre sportlichen Aktivitäten bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Lindau
- Seehöhe
- 805 m
- Website
- http://www.stiefenhofen.de
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