Stadtbefestigung Ahrweiler
Die Stadtbefestigung Ahrweiler liegt im Stadtteil Ahrweiler von Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie entstand ab der Mitte des 13. Jahrhunderts und wird bis heute von der 1800 Meter langen Stadtmauer umschlossen. Die Altstadt umfasst ein Flächeninhalt von etwa 18 Hektar. Zentral sind die vier Stadttore und drei Wehrtürme, die als Kulturdenkmal geschützt sind. Die Befestigung war für die Verteidigung der Stadt entscheidend. Der Stadtgraben war in vier Abschnitte unterteilt, wodurch ein unterschiedliches Wasserniveau möglich war. Der Mühlenteich war der Hauptwasserspender, und der Graben wurde in Kriegszeiten mit Wasser gefüllt. Die einzelnen Grabenteile waren mit Sperrmauern und Klausen getrennt, um im Notfall Wasser abfließen zu lassen. In Friedenszeiten dienten die Grabenteile als Heuwiesen oder Weingärten. Die Stadtmauer besteht aus Bögen und Pfeilern, was die Statik verbesserte. Sie war mit Gebüsch gesichert und hatte Rüstlöcher für den Wehrgang. Die Stadttore und Türme unterschieden sich in ihrer Bauweise und Geschichte. Beispielsweise wurde das Ahrtor 1945 durch Bomben zerstört und 1953–1958 wieder aufgebaut. Die Wehranlage war in Kriegszeiten stark belastet, etwa 1474 während der Erzstiftischen Fehde.
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- Art
- Stadtmauer
- Ort
- Ahrweiler
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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