📷 Bild: Wikimedia Commons
Heumühle
Ehemalige Mühle in Wieden, Wien
Die Heumühle ist eine ehemalige Wassermühle im 4. Bezirk Wien, genauer gesagt in der Wieden. Sie wurde im 14. Jahrhundert errichtet und war bis ins 18. Jahrhundert in Betrieb. Das Bauwerk, das ursprünglich als Steinmühle bekannt war, gilt als der zweitälteste Profanbau Wiens nach dem Berghof in Heiligenstadt. Die Mühle wurde mehrfach umgebaut und regotisiert, zuletzt 1818. Die Heumühle war bis 1856 in Betrieb, bis die Gemeinde Wien das Mühl- und Wasserrecht erwarb und den Mühlbach stilllegte. Die Bärenmühle und Schleifmühle wurden abgetragen, die Heumühle blieb erhalten. Im 20. Jahrhundert stand das Gebäude stark im Verfall, wurde aber ab 2000 sanierungsbedürftig renoviert. Die Kosten beliefen sich auf etwa 800.000 €, wobei ein Viertel aus Förderungen stammte. Heute ist die Mühle als Schauraum eines Büromöbelunternehmens genutzt. Die Heumühle liegt im Innenhof des Wohnhauses Schönbrunner Straße 2. Um die Mühle zu besuchen, muss man den Durchgang tagsüber nutzen, der den Hof für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Gassen der Wieden, wie die Heumühlgasse, der Bärenmühldurchgang und die Schleifmühlgasse, erinnern an die historischen Mühlen am Mühlbach. Die Mühle selbst bleibt ein Teil der städtischen Landschaft und erinnert an die industrielle Geschichte Wiens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Mühle
- Ort
- Wieden
- Adresse
- Schönbrunner Straße 2
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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