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Siat
Dorf und ehemalige Gemeinde in Ilanz/Glion im Kanton Graubünden in der Schweiz
Siat ist eine Fraktion der Gemeinde Ilanz/Glion im Kanton Graubünden. Das Dorf liegt auf einer Terrasse am linken Ufer des Vorderrheins und erstreckt sich von 930 m ü. M. bis 2833 m in der Region Vorab. Das Gemeindegebiet umfasst 1348 ha, wovon 689 ha landwirtschaftlich genutzt werden, 453 ha Wald und 180 ha unproduktive Gebirgsfläche. Die Senda Sursilvana, ein Fernwanderweg, führt durch Siat in Richtung Chur. Siat wurde um 840 als Septe erstmals erwähnt und gehörte im Hochmittelalter zur Herrschaft Friberg. Die Gemeinde war bis 1734 Teil der Gerichtsgemeinde Waltensburg. 2005 waren 69 Prozent der Beschäftigten im ersten Sektor tätig. 2014 fusionierte Siat mit anderen Gemeinden zur neuen Gemeinde Ilanz/Glion. Die Dorfstruktur blieb bis um 1960 traditionell bergbauern, mit Viehzucht und Mast als dominierende Landwirtschaft. Im Dorf gibt es die St. Luziuskirche aus dem Jahr 1656 mit Wandmalereien von Hans Ardüser. Oberhalb des Dorfes liegen die Ruinen der Burg Friberg aus dem 13. Jahrhundert. 2010 wurde die Ustria Steila, ein Bau des Architekten Gion A. Caminada, eröffnet. Die Gemeinde verfügt über eine Alpgemeinschaft mit Rueun und ist Teil eines Schulkonsortiums mit gemeinsamem Schulort in Rueun.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- aufgehobene politische Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Ilanz/Glion
- Denkmalstatus
- Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
- Seehöhe
- 1296 m
- Website
- http://www.siat.ch
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