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zamek w Ustroniu
Der Zamek w Ustroniu ist ein mittelalterlicher Burggraben aus dem 13. Jahrhundert, der sich in der Gemeinde Lwówek Śląski, im Powiat lwówecki, im Dolnośląskiem Voivodwizwie, auf der Grenze zur Gemeinde Żeliszów befindet. Die archäologischen Untersuchungen bestätigen die Existenz eines kleinen Burggraben mit einer Holzpalisade und einer Fosse. Es handelt sich um einen Relikt des mittelalterlichen Verteidigungssystems des Typs Motte, also einem künstlichen Hügel mit einer Holz- oder Holz-Erde-Burg. Die Geschichte der Region geht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als die Familie Cristianus, Ranvold und Ryle z Żeliszowa die Herrschaft über die Siedlung übernahm. Im Laufe der Zeit wechselte die Herrschaft mehrfach, wobei die Familie Walditz und Kuntsch von der Warthe bedeutende Rollen spielten. Der letzte bekannte Besitzer im 15. Jahrhundert war Konrad Hoberg, der 1492 in Dokumenten erwähnt wurde. Der Zamek war vermutlich eine Verteidigungseinrichtung für nahe gelegene Bergbauflächen, die im 15. Jahrhundert zur Goldförderung genutzt wurden. Die Funde von Haufen und Spuren von Bergwerken nahe dem Burggraben deuten darauf hin, dass die Bergbauaktivitäten möglicherweise während der Nutzung des Burggraben fortgesetzt wurden. Der heutige Zustand des Burggraben ist erhalten, aber keine umfassenden archäologischen Untersuchungen wurden durchgeführt.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Ustroń
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