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Kloster Rüegsau
Kloster Rüegsau ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Rüegsau
Das Kloster Rüegsau war ein Benediktinerinnenkloster in der Gemeinde Rüegsau im Kanton Bern. Es lag in der bergigen Landschaft des Berner Oberlands und war dem Kloster Trub untergeordnet. Das Kloster besaß im Lauf der Zeit einen weitverbreiteten Gutsbesitz, der bis zu rund hundert Bauernhöfe und Landstücke umfasste. Die Klosterkirche St. Johann wurde 1789–1790 renoviert und 1874 erweitert. In der Kirche sind Glasfenster des Künstlers Walter Loosli zu bewundern. Das Kloster wurde 1528 aufgelöst, als die Nonnen eine finanzielle Entschädigung erhielten und das Klostervermögen zur Finanzierung der Pfarrer von Rüegsau und Lützelflüh verwendet wurde. Die letzten Mauerreste wurden zwischen 1825 und 1831 abgetragen. Die Klosterkirche wurde zur Dorfkirche, und die Kapelle St. Blasius im benachbarten Rüegsbach besitzt die ältesten Kirchenglocken der Schweiz aus dem 12. und 13. Jahrhundert. In der Aufbahrungshalle neben der Kirche steht eine Kopie der Madonnenstatue aus der Klosterzeit. In der Kirchgemeinde Rüegsauschachen gibt es eine kleine Ausstellung mit Funden aus Ausgrabungen zwischen 1964 und 1979. Dazu zählen glasierte Ofenkacheln, Keramikscherben, Werkzeug und Fragmente eines Reliquienkästchens. Die Ausgrabungen brachten auch eine Madonnenstatue aus der Klosterzeit zum Vorschein. Die Kapelle St. Blasius im benachbarten Rüegsbach bleibt als Teil der ehemaligen Klostergüter erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kanton Bern
- Erbaut
- 1101
In der Nähe
- Rüegsau1.1 km
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- Gotthelf Zentrum Emmental Lützelflüh2.0 km
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