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Kalocsa
Stadt in Süd-Ungarn
Kalocsa ist eine ungarische Stadt im Kreis Kalocsa im Komitat Bács-Kiskun. Sie liegt 120 km südlich von Budapest am östlichen Ufer der Donau und wird von der Hauptstraße Nr. 51 durchzogen. Nordwestlich der Stadt befindet sich ein kleiner Flughafen. Die Stadt hat eine reiche historische Bedeutung und war bis ins 17. Jahrhundert Sitz eines Erzbistums. Kalocsa ist das weltgrößte Anbaugebiet für Paprika und zählt zu den bedeutendsten ungarischen Bistümern. Die Stadt erhielt 2002 ein Thermalbad und ist ein touristisches Ziel, besonders für Donaukreuzfahrten. Die Bevölkerungszahl ist seit 1999 rückläufig, und die Stadt ist Sitz von Priester- und Lehrerseminaren. In Kalocsa sind das erzbischöfliche Palais mit seiner Bibliothek, dem Prunksaal und den Deckenfresken sowie der Domplatz mit der Kathedrale Mariä Himmelfahrt und der Orgel von Bedeutung. Der ehemals bischöfliche Park ist öffentlich zugänglich und beherbergt dendrologische Raritäten. Die Stadt verfügt über eine Vielzahl von historischen Bauten und ist ein Zentrum der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Kalocsa
- Website
- https://www.kalocsa.hu
In der Nähe
- Viski Károly Museum987 m
- Kathedrale von Kalocsa985 m
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- Foktő4.8 km
- Uszód6.5 km
- Kleingebiet Kalocsa7.4 km
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