📷 Bild: Wikimedia Commons
Erbdrostenhof
barockes Adelspalais in Münster
Der Erbdrostenhof ist ein denkmalgeschütztes Barockpalais in der Salzstraße 38 in Münster-Mitte. Er wurde zwischen 1753 und 1757 von Johann Conrad Schlaun für Adolf Heidenreich Freiherr Droste zu Vischering erbaut. Der dreiflügelige Bau steht auf einer beengten Grundfläche und ist seit 1970 Sitz des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Der Erbdrostenhof beherbergt Büroflächen des LWL und den barocken Festsaal, der nach Kriegszerstörungen 1953–1970 rekonstruiert wurde. Im Festsaal sind Fresken von Nikolaus Loder und Paul Reckendorfer zu sehen. Zudem unterhält der LWL eine Sammlung historischer Tasteninstrumente, darunter ein Ruckers-Cembalo von 1640. Die Fassade aus Billerbecker Sandstein wurde 2012 saniert, wobei 800 Quadratmeter Sandsteinfläche gereinigt wurden. Im Erbdrostenhof werden kulturelle Veranstaltungen wie die „Erbdrostenhofkonzerte“ abgehalten, bei denen historische Tasteninstrumente vorgestellt werden. Die Fassade wurde in mehreren Fernsehfilmen und Serien wie *Wilsberg* und *Tatort* gezeigt. Die Stadt Münster und der LWL haben den Erbdrostenhof bis 2057 gepachtet, um seine kulturelle und historische Bedeutung zu sichern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Stadtbezirk Münster-Mitte
- Erbaut
- 1757
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Johann Conrad Schlaun
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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