La Fère
La Fère liegt im Département Aisne in der Region Hauts-de-France, zwischen zwei Flussarmen der Oise. Die Gemeinde befindet sich etwa 25 Kilometer südlich von Saint-Quentin und 25 Kilometer nordwestlich von Laon. Im Westen verläuft der Sambre-Oise-Kanal, der die Landschaft prägt. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Laon und zum Gemeindeverband Chauny-Tergnier-La Fère. La Fère wurde erstmals in historischen Quellen erwähnt, als Odo von Paris, König von Frankreich, dort im Jahr 898 starb. Während der Befreiungskriege wurde die Gemeinde 1814 von preußischen Truppen belagert. Im Deutsch-Französischen Krieg wurde sie 1870 von deutschen Truppen umschlossen. Während des Zweiten Weltkrieges stand La Fère unter militärischer Besetzung und beherbergte Kriegsgefangenenlager. 2022 erhielt die Gemeinde die Auszeichnung „Drei Blumen“. Die Gemeinde ist für ihre historischen Bauwerke bekannt, darunter das Schloss La Fère, das seit 1965 als Monument historique eingestuft ist. Die Kirche Saint-Montain und ein 19. Jahrhundert-Wohnhaus sind ebenfalls als Monument historique klassifiziert. La Fère hat eine Partnerschaft mit der deutschen Stadt Ochsenhausen. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind Maler, Komponisten und Wissenschaftler, die in der Geschichte Frankreichs eine Rolle spielten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 2.796
- Fläche
- 6,73 km²
- Seehöhe
- 80 m
- Bezirk
- Aisne
- Website
- https://www.ville-lafere.fr/
In der Nähe
- abbaye du Calvaire de La Fère111 m
- Château de La Fère210 m
- Musée Jeanne-d'Aboville163 m
- Théâtre Municipal de La Fère309 m
- Kanton La Fère562 m
- musée de la résistance et de la déportation de Picardie3.6 km
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