Römische Villa Loig

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Römische Villa Loig

Villa in Wals-Siezenheim (13146)

Die Römische Villa Loig ist ein römisches Landhaus (Villa rustica), das in Loig, einem Ort in der Gemeinde Wals-Siezenheim im Salzburger Land, steht. Der Fundort wurde 1815 entdeckt und heute nur durch einen Römerstein dokumentiert. Die Villa liegt in der fruchtbaren Gegend von Wals und Siezenheim, die im 1. Jahrhundert n. Chr. von Römern besiedelt wurde. Der Name Loig leitet sich vom lateinischen „leug“ ab, was ein warmes Bad bedeutet, das die Römer in ihren Häusern anlegten. Die Villa wurde 1815 während der kurzen Zugehörigkeit Salzburgs zu Bayern entdeckt und von Archäologen der Bayerischen Akademie der Wissenschaften ausgegraben. Die Grabungen führte Friedrich Thiersch, gefolgt von österreichischen Archäologen. Dabei wurden ein Theseus-Mosaik und spätrömische Reliefplatten mit Delphin-Darstellungen gefunden. Das Theseus-Mosaik, das die Tötung des Minotaurus zeigt, wurde 1821 nach Wien gebracht und im Kunsthistorischen Museum ausgestellt. Es ist heute 4,10 mal 4,20 Meter groß. Die Villa Loig ist heute ein Denkmal unter Schutz. Die Fundstelle wurde in der Bachschmiede Wals dokumentiert. Die Loiger Felder sind heute mit einer Wohnsiedlung überbaut. Die Ausgrabungen haben wichtige Funde zutage gefördert, die die römische Besiedlung der Region belegen. Die Römerstein und die Dokumentation der Fundstelle zeigen die Bedeutung der Villa für die römische Geschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Villa
Ort
Wals-Siezenheim
Adresse
Auf den Loigerfeldern
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Römische Villa Loig (CC0-1.0)

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