Horní Stropnice

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Horní Stropnice

Gemeinde in Tschechien

Horní Stropnice ist eine Gemeinde im Bezirk Budweis, Tschechien, an der Grenze zu Österreich. Sie liegt fünf Kilometer südwestlich von Nové Hrady und knapp 26 Kilometer vom Budweiser Stadtzentrum entfernt. Das Gemeindegebiet befindet sich am Fuße des Hochwalds im Gratzener Bergland. Die Strobnitz, ein Zufluss der Maltsch, fließt durch die Gemeinde. Nachbarorte umfassen Humenice, Nové Hrady, Dlouhá Stropnice und Rychnov. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1185 wurde Strobnitz als Lehen vergeben, und 1286 wurde die Kirche dem Kloster Hohenfurth übergeben. 1302 war Strobnitz ein Markflecken mit einem Jahrmarkt. 1607 bestätigte Kaiser Rudolf II. den jährlichen Markt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Strobnitz zur Tschechoslowakei zurück und wurde 1950 in Horní Stropnice umbenannt. In Horní Stropnice gibt es die romanische Nikolaikirche aus dem 13. Jahrhundert, die nach einem Brand 1486 im gotischen Stil umgebaut wurde. Die Marienstatue auf dem Marktplatz stammt aus dem Jahr 1765. Der Landschaftspark Terčino údolí wurde 1756 von Johannes Nepomuk von Buquoy gegründet. Zudem existiert der Stausee Humenice, der 1985–1988 gebaut wurde. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile und Katastralbezirke.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres České Budějovice
Seehöhe
543 m

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