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Laubach
Gemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis, Deutschland
Laubach ist eine Ortsgemeinde im Hunsrück, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz. Sie liegt zentral zwischen Simmern und Kastellaun, in der Mitte ihrer Gemarkung, leicht abfallend zum Külzbachtal. Die Gemeinde umfasst eine Fläche von 1002 Hektar, davon 502 Hektar Wald. Zu Laubach gehören die Wohnplätze Grundhöfe und Gesellschaftsmühle. Das Ortsbild wird geprägt durch zwei Kirchen, Windkraftanlagen sowie ein Gemeindehaus, einen Kindergarten und landwirtschaftliche Betriebe. Laubach hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1103 wurde ein Hofgut erwähnt, und 1135 sowie 1166 bestätigten Kaiser Friedrich Barbarossa und Mainzer Erzbischof Urkunden, die später als Fälschungen angesehen wurden. Die Kapelle wurde 1211 erstmals genannt, und im 13. Jahrhundert gehörte Laubach zum Bistum Trier. 1794 wurde der Ort französisch, bis 1815 dann dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist Laubach Teil des Landes Rheinland-Pfalz. In Laubach gibt es zwei Kirchen: die evangelische und die katholische Pfarrkirche St. Stephan. Die evangelische Kirche wurde 1857/58 als spätklassizistischer Saalbau errichtet, während die katholische Kirche 1868–1870 als neugotische Halle neu gebaut wurde. Beide Kirchen sind Teil der evangelischen Kirchengemeinde Zehn Türme. Die Gemeinde verfügt über ein Gemeindehaus, einen Kindergarten, landwirtschaftliche Betriebe und touristische Angebote wie Reitanlagen und Gestüte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Rhein-Hunsrück-Kreis
- Seehöhe
- 470 m
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