Antonshöhe

📷 Bild: Wikimedia Commons

WienBezirk 23., Liesing

Antonshöhe

Berg in Wien mit neolithischem Steinbruch

Die Antonshöhe ist eine 356 m hohe Erhebung im Bezirksteil Mauer des Wiener Gemeindebezirks Liesing. Sie liegt im Maurer Wald und wird nach Anton Ölzelt dem Älteren benannt. Im Norden grenzt der Wilde Berg an, im Südosten der Georgenberg und im Südwesten das Gütenbachtal. Auf der Antonshöhe befindet sich ein aufgelassener Steinbruch, der als ältestes Industriedenkmal Österreichs gilt. Der Steinbruch auf der Antonshöhe wurde in der Jungsteinzeit genutzt, um Hornstein und Radiolarit abzubauen. Rohmaterial wurde bereits vor rund 7.500 Jahren in umliegenden Dörfern verwendet. Die Abbauschächte wurden spätestens in der Zeit der Bemaltkeramik angelegt und mit Werkzeugen aus Hirschgeweih und Felsgestein betrieben. In den Schächten wurden in der Bemaltkeramik Gräber mit Bestattungen von zwei Männern, drei Frauen und zwei Kindern gefunden. Auf der Antonshöhe können Räume und Wege erkundet werden, die Zeugnisse der Jungsteinzeit und des Bergbaus beinhalten. Die Umgebung umfasst den Maurer Wald, den Wilde Berg, den Georgenberg und das Gütenbachtal. Die archäologischen Funde und die Bestattungen geben Einblick in die Nutzung der Stätte in der Frühgeschichte.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Bergwerk, Berg
Ort
Mauer
Adresse
Antonshöhe
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Seehöhe
356 m
Quellen:Antonshöhe (CC0-1.0)

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