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Mulda/Sa.
Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland
Mulda/Sa. ist eine Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen, etwa 10 Kilometer südlich von Freiberg. Der Ort liegt im Tal der Freiberger Mulde, die den Ort von Südosten nach Nordwesten durchfließt. Zu Mulda gehören die Ortsteile Helbigsdorf, Randeck und Zethau, die im 19. und 20. Jahrhundert eingemeindet wurden. Die Nachbargemeinden umfassen Lichtenberg, Großhartmannsdorf, Dorfchemnitz, Frauenstein und Olbernhau. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1331 wurde ein Petrus de Mulda erwähnt, und 1419 erhielt der Burggraf von Meißen Obergerichtsbarkeit. In der Vergangenheit standen Ackerbau, Viehzucht und Handwerk im Vordergrund. Randeck gilt als das älteste Uhrmacher- und Geigenbauerdorf des Erzgebirges. 2002 wurden durch die „Jahrhundertflut“ große Zerstörungen angerichtet. In Mulda gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Orgel der Kirche Helbigsdorf stammt von Gottfried Silbermann. Auf dem Ortsfriedhof erinnert eine Grabstätte an einen sowjetischen Zwangsarbeiter. In der Nähe liegen die Ruinen der Wasserburg Mulda und des Dorfes Gruene. Zudem sind historische Mühlen und eine ehemalige Abraumhalde im Ortsteil Randeck zu besichtigen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Mittelsachsen
- Seehöhe
- 505 m
In der Nähe
- Lichtenberg/Erzgeb.3.9 km
- Burg Lichtenberg3.4 km
- Dorfchemnitz bei Sayda4.5 km
- Gimmlitz5.4 km
- Weißenborn/Erzgeb.7.4 km
- Schloss Weißenborn8.1 km
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