Heilandskirche

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitNiederösterreichWaldviertelBezirk Krems an der Donau (Stadt)

Heilandskirche

Kirchengebäude in Krems

Die Heilandskirche in Krems an der Donau ist ein evangelisches Kirchengebäude, das 1912 errichtet und 1913 geweiht wurde. Sie steht am südwestlichen Rand des Stadtparks und ist ein Frühwerk des Architekten Otto Bartning. Die Kirche wurde zuletzt 1985 renoviert und steht unter Denkmalschutz. Sie ist Teil der evangelischen Pfarrgemeinde, die 1905 gegründet wurde und bis heute besteht. Die Gemeinde hat eine lange Geschichte des protestantischen Glaubens in Krems. Im 16. Jahrhundert war etwa 90 % der Bevölkerung evangelisch, doch die katholische Herrschaft führte zur Verfolgung und zum Verbot des Luthertums. Nach dem Dreißigjährigen Krieg blieb der evangelische Glaube in der Region 200 Jahre lang aus. Die heutige Gemeinde entstand im 19. Jahrhundert und hat sich bis heute als eigenständige evangelische Pfarrgemeinde erhalten. In der Kirche selbst dominiert ein lichtdurchfluteter, achteckiger Innenraum mit historisierenden Bauelementen. Der Altar ist weit vorgeschoben, und die Sitzbänke sind um ihn angeordnet. Die Orgel, ein Werk von Gregor Hradetzky aus dem Jahr 1974, trägt zur guten Akustik bei, die für Kirchenkonzerte bekannt ist. Die Kirche und das angeschlossene Gemeindehaus bilden einen einheitlichen Raum für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Krems
Adresse
Martin-Luther-Platz 1
Baustil
Moderne
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Heilandskirche (CC0-1.0)

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