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Eisenberg
Eisenberg liegt im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen und ist auf halbem Weg zwischen Jena und Gera. Die Stadt befindet sich in einer Hügellandschaft, umgeben von mäßigen Höhen, und besteht überwiegend aus Buntsandstein. Im Süden und Norden fließen die Bäche Malz- und Raudabach, während im Nordwesten die Beuche, eine bewaldete Anhöhe aus Muschelkalk, in das Thüringer Ackerhügelland übergeht. Die Stadt gliedert sich in vier Ortsteile und grenzt an Gemeinden wie Gösen, Hainspitz und Rauda. Eisenberg wurde im 12. Jahrhundert als „civitas“ erstmals erwähnt und war im 16. Jahrhundert Residenz des Herzogtums Sachsen-Eisenberg. Die Stadt war im 19. Jahrhundert Sitz des Kreisamts und erlebte im Zweiten Weltkrieg die Zerstörung durch Bombenangriffe. In der Zeit des Nationalsozialismus gab es Widerstandsgruppen, und die Stadt war bis 1949 Teil der DDR. Sie war auch Sitz des Eisenberger Kreises, einer Widerstandsgruppe gegen die SED-Herrschaft. Eisenberg ist bekannt für das Schloss Christiansburg, die Schlosskirche St. Trinitatis und den Mohrenbrunnen, das Wahrzeichen der Stadt. Die Altstadt mit dem Rathaus und dem Marktplatz, sowie die Wassermühlen im Raudatal, prägen das Stadtbild. Die Stadt ist zudem ein Ausflugsziel mit dem Eisenberger Mühltal und beherbergt ein Aufnahmelager für Flüchtlinge und Asylbewerber.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 11.196
- Fläche
- 24,67 km²
- Seehöhe
- 290 m
- Bezirk
- Saale-Holzland-Kreis
In der Nähe
- Schloss Christiansburg (Eisenberg)363 m
- Klötznersches Haus339 m
- Schloss Friedrichstanneck1.3 km
- Kloster Lausnitz6.3 km
- Zisterzienserinnenkloster Petersberg bei Eisenberg5.1 km
- Schloss Crossen5.3 km
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