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Schopfloch
Marktgemeinde im Landkreis Ansbach in Bayern
Schopfloch liegt im westlichen Mittelfranken, an der Romantischen Straße zwischen Feuchtwangen und Dinkelsbühl. Die Gemeinde ist von Wiesen und Wäldern umgeben und befindet sich an einem sanft abfallenden Talhang der Wörnitz. Sie grenzt im Norden an Feuchtwangen, im Osten an Dürrwangen und im Süden an Dinkelsbühl. Im Westen schließt sich das Gebiet der Nachbargemeinden an. Die erste schriftliche Erwähnung des Orts stammt aus dem Jahr 1260, als der Name „Ulricus de Schopfloch“ in einer Schenkungsurkunde genannt wurde. Das Adelsgeschlecht derer von Schopfloch war hier ansässig. Der Ortsname leitet sich von einem Flurnamen ab, der „Gehölz bei einer Scheune“ bedeutet. Die Geschichte des Orts ist geprägt von der Dorf- und Gemeindeherrschaft, die zwischen verschiedenen Verwaltungsämtern strittig war. Während des Dreißigjährigen Krieges siedelten sich Protestanten aus Salzburg an, die das Maurer- und Steinmetzhandwerk mitbrachten. Schopfloch ist bekannt für seine jüdische Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Die jüdischen Gemeinden spielten eine große Rolle im gesellschaftlichen Leben. Der jüdische Friedhof, der seit 1612 angelegt wurde, war ein zentraler Begräbnisplatz für eine weite Region. Die jüdische Gemeinde war bis 1938 stark vertreten, bis die nationalsozialistische Machtübernahme das Miteinander beendete. Die Gemeinde hat auch eine eigene Flagge und ein Wappen. Traditionell ist Schopfloch eine Fastnachtshochburg mit einem bekannten Drudenzug und der Fastnachtsgesellschaft Medine e. V.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Markt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Ansbach
- Erbaut
- 1260
- Seehöhe
- 484 m
In der Nähe
- Feuchtwangen5.1 km
- Kinderzech’-Zeughaus5.6 km
- Dinkelsbühl5.7 km
- Jagsheimisches Schlösschen5.6 km
- Dürrwangen4.5 km
- Burg Hohenkressberg5.7 km
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