Rietheim-Weilheim

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Rietheim-Weilheim

Gemeinde in Deutschland

Rietheim-Weilheim ist eine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen, Baden-Württemberg. Sie liegt am Rande des Großen Heubergs auf der südwestlichen Schwäbischen Alb und umfasst das Tal des Faulenbachs. Die Gemeinde grenzt im Norden an Spaichingen und Balgheim, im Osten an Dürbheim und Tuttlingen, im Süden an Wurmlingen und im Westen an Seitingen-Oberflacht und Hausen ob Verena. Sie besteht aus den ehemaligen Gemeinden Rietheim und Weilheim, die durch Höhenunterschiede und Serpentinen verbunden sind. Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung, da sie im 19. Jahrhundert dem Oberamt Tuttlingen zugeordnet war und 1938 zum Landkreis Tuttlingen kam. Die Pfarrkirche St. Georg in Weilheim und die Evangelische Pfarrkirche in Rietheim sind wichtige Sehenswürdigkeiten. Die Maria-Hilf-Kapelle in Weilheim wurde im 19. Jahrhundert erbaut und diente früher der Bergbauindustrie. Die Gemeinde ist Teil des Tourismusverbands „Donaubergland“. Die Gemeinde ist ein bedeutender Industriestandort mit über 2000 Arbeitsplätzen und 1700 Einpendlern. Bekannt sind die Marquardt-Gruppe und die Firma WERMA Signaltechnik. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Bahnstrecke Plochingen–Immendingen mit Bahnhof Rietheim und Haltepunkt Weilheim. Durch Radwege ist die Gemeinde mit Tuttlingen und Rottweil verbunden. Die Gemeinde hat die niedrigsten Steuersätze im Landkreis Tuttlingen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Tuttlingen
Seehöhe
760 m

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