Burg Daun

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Burg Daun

Burg in Deutschland

Die Burg Daun ist eine Ruine einer Höhenburg in der Vulkaneifel, die einst die Stammburg der Herren zu Daun und weiterer Adelsfamilien war. Sie liegt auf einem Basalthügel und wurde im 9. Jahrhundert als Stadtwohnsitz errichtet. Vor der Zeit der Dauner Herren war der Ort vermutlich eine keltische Fliehburg und später ein römischer Wachtpunkt. Die Burg zerstörten mehrfach Kriege, zuletzt 1689 durch französische Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von der Stadt Daun umgeben, die Stadtrechte besaß. Ägidius von Daun, ein Herrscher, hatte Streitigkeiten mit Rittern und wurde 1352 von Erzbischöfen eingeklemmt. Die Burg wurde erobert und später in ein Jagdschloss umgebaut. 1712 baute der Kurfürst Karl III. Joseph von Lothringen das Amtshaus als Jagdschloss wieder auf, das heute ein Hotel ist. Die Burgmannenhäuser unterhalb der Burg sind ebenfalls denkmalgeschützt. Die Burganlage umfasst eine Ringmauer und ein Basteitürmchen mit Schießscharten. Unterhalb der Burg liegen restaurierte Burgmannenhäuser, die zum Denkmalschutz gehören. 1865 bis 1867 wurde eine evangelische Kirche im neugotischen Stil gebaut. Die Burg wurde 1957 von der Stadt Daun übernommen und 1978 in privaten Besitz übergeben. Heute ist das Amtshaus ein Hotel, und die Burganlage ist ein Teil der Kulturdenkmäler der Region.

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Art
Burg, Kulturdenkmal in Deutschland
Ort
Daun
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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